Ein neues Zuhause für die #openschoool


von Anna

Mittwoch · 9. Dezember, 2015

Was braucht es, um sich zuhause zu fühlen? Diese Frage haben sich einige Psychologinnen und Psychologen gestellt, um den Neustart von Jugendlichen mit Fluchthintergrund in Österreich zu erleichtern. Herausgekommen ist die soziale Initiative [HOME], welche die Bereiche Gesundheit, vertrauensvolle Beziehungen sowie Austausch von Wissen und Fähigkeiten abdeckt.

Auch die #openschoool hat unter dem Dach von [HOME] ein neues Zuhause gefunden: Aus dem ursprünglich temporären Kunstprojekt wurde ein Teil einer (hoffentlich) langfristigen Initiative. Der #openschoool Campus vernetzt als virtueller Ort die Lernwünsche und Lernangebote von Menschen mit und ohne Fluchthintergrund, damit in weiterer Folge im Realraum gelernt und geteilt wird – denn: Jeder Mensch kann etwas, jeder Mensch weiß etwas. Wissen sowie Fähigkeiten sollen dadurch vervielfacht werden. Auch wenn sich die #openschoool primär an Jugendliche mit Fluchthintergrund richtet, sei hier betont, dass alle Interessierten mitmachen können und sollen. So soll ein Austausch geschaffen werden, der Grenzen durchbricht, Stereotype abbaut und alles in allem natürlich Spaß und Freude bereitet.

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Das fliegende Klassenzimmer ist jetzt Teil von [HOME]. (cc) Jakob Listabarth

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Es lässt sich gut lernen, wenn man sich geborgen fühlt. Z.B. wie man das Fahrrad selbst repariert.

Um [HOME] zu ermöglichen, braucht es Geld. Bis zum 15.01.2015 läuft aus diesem Grund eine Crowdfunding-Kampagne. Insgesamt werden 34.709 € benötigt, wovon aber nur die Hälfte über die Crowd finanziert werden muss. Den Rest steuert Call4Europe bei.

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Anna und Adrien von dieKulturvermittlung machen beim #openschoool-Projekt mit. Deshalb wird dieser Artikel auf dieKulturvermittlung und im Blog der #openschoool veröffentlicht.



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